

(a) Mit dem aufkommenden Tourismus, versucht auch die hiesige Geschaeftswelt in Sapa internationaler zu werden.


Dies ist ein Bericht für unsere Reise um die Welt. Eine spannende Odysse und ein Tagebuch für all unsere Freunde und die, die es uns gleich tun wollen.


Eigentlich sieht’s aus wie daheim, nur statt des Wein’s gibt’s halt Reis. Eine wunderschöne Landschaft in den Bergen Nordvietnams, an der Grenze zu China. Die Reisfelder sind eingebettet in eine traumhafte Landschaft, die an die Alpen erinnert, nur das es 30 Grad hat.
Zillertal im Sommer??
Warten auf Heidi..........
Unsere ständigen Wegbegleiter, Frauen und Kinder aus der Gegend in ihren traditionellen Gewändern
Kleines Nickerchen nach einem anstrengenden Tag
(e) Fuer mich war Sapa das Highlight unserer bisherigen Reise.
Als wir die Sapa Tour buchten hatten wir keine Ahnung, dass wir in eine andere Welt reisen würden. Wir hatten wieder das Glück einen Soft Sleeper-Platz zu bekommen und fuhren mit dem Zug 10 Stunden. Es war wieder einmal eiskalt, aber McGiver hatte natürlich wieder den passenden Einfall.
Wir wurden in der Früh mit einem Bus vom Bahnhof abgeholt und fuhren ca. eine weitere dreiviertel Stunde in die Berge. Es war super organisiert und um ca. 7.30 Uhr gabs ein Frühstück und unsere müden Glieder erwachten schon schön langsam für die bevorstehende Trekking Tour. Bereits am Weg in die Berge sahen wir viele Vietnamesen mit einer ganz eigenen Bekleidung. Es war so spannend.
Sie tragen dunkel blaue Kleidung mit einer Art Gamaschen um die Wadeln und hatten lediglich einfache Plastikpatscherl an oder gar nix. Ihre Kleider waren bestickt und sie sahen sehr edel damit aus. Sie hatten große silberne Ringe um den Hals und je älter die Frauen waren, desto größere silberne Ohrringe. Und sie waren zierlich und total klein.
Bevor wir unsere Trekking Tour mit zwei weiteren Leuten begannen, zogen wir noch eine kleine Runde durch Sapa. Wir wurden durch Musik und Gesang in einen Tempel gezogen, wobei wir einer Zeremonie beiwohnen durften. Ein Mädchen sahs in der Mitte, wurde immer wieder anders gekleidet und verschenkte bei jedem neuem Kleid Früchte und Geld. Danach huldigte sie den Gott mit einen Tanz. Wir wurden herzlich dazu eingeladen. Sehr spannend....
Um ca. 10.00 Uhr gings mit unserer Tour los. Es war einfach ein Traum. Wir gingen durch Reisfelder, sahen Wasserbüffel friedlich neben uns Gras mapfen, Bauern, die die Felder kontrollierten od. Indigio Pflanzen anbauten. Kinder liefen (völlig verschmutz, mit zerissenen T-shirts und rotziger Nase) mit uns mit. Soweit wir blicken konnten, gabs nur Reisfelder. Sanft und bis in die letzten möglichen Winkel der Berge wurden Reisfelder angelegt. Und dort wo es zu steil wurde, wurde Mais angepflanzt.
Wir beschlossen einen Home-stay bei einer Familie zu machen. Oh mein Gott, was hab ich mich gefürchtet. Hab mir vorgestellt, dass Spinnen, Käfer und anderes Getier über mich beim Schlafen krabbeln wird - aber es war alles halb so schlimm.
Am Weg zu unserem Gastgeber begleiteten uns Dorfkinder, die in dieser typischen Kleidung angezogen waren. Sie trugen teilweise unter ihrer Tracht 2 T-shirts. Deswegen, da in den Bergen das Wetter total schnell umschlagen kann. Das mussten wir leider auch feststellen...
Teilweise hatten Erwachsene einen dunkelroten riesengroßen Kreis auf der Stirn. Uns wurde gesagt, dass man ein Büffelhorn nimmt, diesen mit irgendetwas befüllt, anzündet und dann an die Stirn brennt. Soll gegen Kopfweh sein. Eh klar, nachher hat man sicherlich andere Schmerzen.
Der Home stay
Wir wurden von unzähligen Kindern und Müttern bis zu unserer Hütte begleitet. In der Hoffnung, dass wir ihnen selbstgemachten Schmuck abkaufen. Wir sahsen vor unserer Hütte und tranken Vietnamesischen Tee, betrachteten den Wasserfall und die wunderschöne Gegend und wurden von mind. 30 Minghs beobachtet. Diese machten überhaupt keine Anstalten nach Hause zu marschieren.
Arend und ich kamen mit ihnen ins Gespräch, da die jungen Mädel sehr gut Englisch konnten. Die Lieblingsfrage von den Mädel war immer: Where are you form? Und da ich nach ungefähr 50 mal die Nase voll hatte immer mit Australien verwechselt zu werden, gab ich den Mädel zur Antwort:"From the moon." - Kopfschütteln - "No" - "OK, from the sun" - "No" - " Ok, I tell you the truth. I m form heaven and i'm an angel." Ein Mädel namens Vi (sie ist 12) sah mich an und sagte "No. You are from your mum!" Wir mussten alle so herzlich lachen und damit begann eine Reihe von super lieben Begegnungen. Einige Stunden später, waren noch immer 5 Mädeln bei unserer Hütte und wir begleiteten sie nach Hause. Uns wurden Blumen-Kränze geknüpft und es wurde fleissig gescherzt.
Das Dorf liegt inmitten von Reisfeldern, in denen Enten mit ihren Babys schwammen. Hühner liefen mit ihren Kücken kreuz und quer. Jede Hütte hat seinen Hund, Katze, Wasserbüffel und Schweine. Die Wege waren einfache Trampelpfade. Autos gab es nicht. Auch keine Straßen-Beleuchtung.
Zuhause angelangt erwartete uns ein super gutes Essen. Und wir wurden von der Familie zum Reis-Wein-Schnapserln eingeladen. Vor der Hütte wurde Mais zum Trocknen ausgebreitet. Und hin und wieder kamen Hühner mit ihren Kücken und schlugen sich den Bauch voll.


(a)Nachdem wir eines von gezählten 5000 Drachenbooten bestiegen und im Konvoi Richtung Ha Long Bay zu einer Höhle fuhren, dachte ich an typische Touristenabfertigung. Nach der Besichtigung fuhren wir 2 -3 Stunden durch den Felsengarten herum und waren anschließend allein in einer Bucht. Die Ausdehnung der Ha Long Bay erlaubte jedem Boot seine Bucht für sich allein. Eine einzigartige Kulisse mit saphirgrünem Wasser.
Da es in der Nacht stark zu regnen begann, kam in manchen Kabinen das Wasser durch die Decke durch, und die Jungs die den Abend zuvor mit Trinkspielen feierten, mußten einen Stock höher in das Restaurantdeck flüchten. Wir hatten Glück, denn bei uns kam's nur im Bad durch. Dafür aber mehr, als von der Dusche.
Neunteufel Strasse. Hier gibt’s alles was mit Eisen zu tun hat. Dann fanden wir noch eine Strasse, die befasste sich nur mit Schraufen, Muttern, Beilagenscheiben. In einer anderen wurde man mit Schuhen od. Sonnenbrillen ueberschuettet oder man konnte sich eine ganze Weile mit Rohren beschäftigen. Die nächste Strasse hatte wieder nur Papier - und so gings dahin.

Es war einfach super. Das Resti war am Zug-Ende und eigentlich waren wir die einzig zahlenden Gäste. Die besten Gäste waren die Zug Crew. So um die 30 Leute.
Zu unserer großen Überraschung war in unserem Ticket sogar Essen inkludiert. Hat fast so ausgesehen wie im Flugzeug. Als die Zuggäste mit ihrem Essen versorgt waren, fing die Zug Crew an einzuschneiden. Arend wurden Duck-Embryos-Eier angeboten. Wir nahmen statt dessen noch ein Bier.

Unser Kabinen-Nachbar gesellte sich zu uns ins Resti und wir unterhielten uns ziemlich lange mit ihm. Es war wirklich ein sehr netter Abend.
Zurück in unserer Kabine (die Temperatur erinnerte an einen sehr kalten Wintertag in Österreich) bastelte Arend an einer Abdeckung für die ac und rettete uns damit das Leben.
Es war eine doch kurze und unruhige Nacht. Ich wurde öfters munter und sah, dass sich unser Vietnamesischer Freund aufgesetzt hatte und mich die ganze Zeit beim Schlafen beobachtet. Na super. Ich hab ihn dann beim Sitzen und Beobachten beobachtet, bis ich wieder eingeschlafen bin…
(a+e(muss sich immer einmischen))Um Hue zu erkunden, nahmen wir uns wieder ein Moped. Und unser erstes Ziel war die alte Kaiserstadt. Die ehemalige Kaiserstadt am "Perfume River" war ab 1803 bis 1945 Sitz des Kaisers und wird von einer 11 km langen Mauer eingefasst. Die beeindruckende Anlage, in der wir den ganzen Vormittag verbrachten, gehört ebenfalls zum Weltkulturerbe und ist größtenteils renoviert.
In Vietnam sind die Stühle und Tische ein bischen kleiner
Ich finde Märkt immer total spannend. Wenn ihr bereits auf so einem Markt wart, dann wisst ihr warum. Es werden unzählige Arten von Artikel, Gewürze, Fisch, Gemüse, Obst etc. angeboten.
Da wir wie gesagt um die Mittagszeit zum Markt kamen, war dort wieder die große Schlafenszeit angesagt. Das sieht dann so aus, dass Verkäuferinnen in den unmöglichsten Positionen auf ihrer Ware einschlafen. Andere bereiten ihre Ware für den nächsten Ansturm vor. Man sieht mit welchen Geräten geschnitten, gehackt, geschält wird. Ich glaub es war Lemon Gras, dass von einer jungen Vietnamesin geschnitten wurde, als ich mich neugierig neben sie stellte. Nach ca. 5 Sek. hatte ich schon ihr komisches Beil in der Hand und saß vor ihrem umgedrehten spitzen Strohhut auf einem Kindersessel und versuchte ebenfalls das Lemon Gras zu schneiden. Sieht alles immer einfacher aus, als es ist….

Die nächste Lieblingsbeschäftigung der Vietnamesen ist Kartenspielen, was ja eigenlich verboten ist. Egal wo und wann. Man sieht immer überall einzelne Spielkarten herumgliegen.
Selbst am Markt beim Knoblauch schälen, sitzen die Frauen zusammen und hauen sich zwischen den abgeschälten Knoblauch-Zehen ein Bummerl runter. Es geht natürlich immer ums Geld. Ich hab versucht das Spiel zu kapieren, aber so einfach ist das leider nicht.

Gestärkt von einer guten Nudelsuppe mit frischer Petersilie, gerösteten Zwiebel und Erdnüssen machten wir uns auf die Suche nach den Kaisergräbern.
Im Umkreis von ein paar Km. befinden sich die Kaisergräber, wobei wir nur das größte von Kaiser Kai Dinh besichtigten. Ein außen noch schönes, innen aber völlig kitschiges Monument aus verschiedenen Stilen, unter anderem auch der vom franz. Sonnenkönig Ludwig 13.



(a)Nach einer 12 stuendigen und anstrengenden Nachtfahrt mit dem Bus um 7 Uhr in Hoi An angekommen, um erst einmal ein Hotel zu suchen. Nach 1er Stunde Suche endlich ein schoenes und ruhiges Hotel gefunden, in dem wir zuerst die Betten ausprobierten (zum schlafen!).
Wir gingen einfach nur spazieren und liesen die koloniale Architektur auf uns einwirken und organisierten uns bereits in Hoi An ein Zugticket ab Hue für Ha Noi. (Klingt verwirrend, oder?)



(e) Mit unserem günstig erstandenen Open Tour Ticket machten wir Stopp am Meer. Genauer in Mui Ne. Wunderschöner mit Muscheln übersähter Sandstrand, wenig Leute und angenehmes Meer, Fruehstueck unter Palmen....


Sozialistische Republik Viet Nam
Essenstaende in einem der vielen Maerkte der Stadt - hier der Russian Market
Das da oben sind wirklich Spinnen...........klickt auf das Foto



