Montag, November 13, 2006

Kulinarisches Schmankerl

(e)Arend und ich zogen in Esperance durch die Straßen um uns wieder einmal Fish & Chips einzuwerfen. Ist ja nicht wirklich schwierig zu finden hier.
Da ich ja eine staendig Fragende bin, liess ich mir die Speisekarte von dem netten Australier erklaeren und war komplett ueberrascht, als er mir choco barns erklaerte.
Haltet euch fest: Das Ding hat ungefaehr 3,5 Mio. kal. und ist nix anderes als ein Schokoriegel (Mars, Snickers od. Bounty) das in der gleichen Panier herumgewendet wird, wie der Fish. Paniert wurde der Riegel ungefaehr 3 – 4 Mal und danach ab ins Frittieroel. Nach einigen Minuten hielt er mir voll happy den Barn hin und erklaerte mir, dass das Ding auch noch gesund sei. Den Geschmack beschreib ich euch jetzt nicht – lasst es euch selber auf der Zunge zergehen…..

Esperance

(a)Aufstehen um 7.30 Uhr, und wieder waren wir die letzten. Diesmal mussten wir Duschen –brrrrrrrr. Abfahrt zum Pink Lake, der, wie der Name schon sagt, angeblich Pink ist. Aber nur unter einigen Wenn-Bedingungen. Wenn eine bestimmte Zeit ist, und nur wenn’s die Bakterien freut und diese gamsig sind. Also 2 Wochen im Jahr. Wir hatten nicht das Glueck.
Weiter zum Eleven Mile Beach. Und diesmal das erste WOW!!
Ein Strand mit weißem Sand, blau-türkisem Meer und einer riesigen Sanddüne im Hintergrund und keine Menschenseele weit und breit. Im Sommer ein Surferparadies. Baden konnten wir leider nicht gehen – zu kalt. Weiter zum Nine Mile Beach, der bis auf 2 abgehärtete Surfer genauso menschenleer war wie der erste. So kamen wir nach Esperance, deren Attraktion Robben sind. Jeden Abend kommen sie in die Bucht um zu essen. Also warten wir auf sie. Die Robben hatten heute anscheinend keinen Hunger.
Am nächsten Morgen Regen. Ausflug in den Cape le Grand National Park gestrichen stattdessen Weiterfahrt nach Albany.

Wave Rock

(a)Um 7.30 Uhr wurden wir munter und bemerkten, dass die anderen schon fertig gepackt haben, oder gar schon weg waren. Wir dachten uns nichts dabei. Frühstück, Katzenwäsche – da die Duschkabinen Fenster ohne Glas haben und es zieht wie in einem Vogelhaus, ist das Duschen bei 10° kein Vergnügen.
Der Wave Rock ist eine Steinformation die durch Verwitterung eine 110 m lange und 15 m hohe Steinwelle hervorgebracht hat. Mitten im nirgendwo. Rundherum ein Salzsee und der berühmte australische Busch.
Danach wollten wir weiter über Kalgoorlie nach Esperance fahren und rechneten uns aus, dass der Weg 850 km lang wäre. Also – sorry Kalgoorlie (Sorry Herry) – gestrichen.
Wieder unterwegs bekamen wir die Weite des Landes wirklich zu spüren. Felder, so groß, dass man sie nicht überschauen kann, und Farmen, deren Größe wir nur erahnen können, da wir nur alle 10 – 15 min an einem Haus vorbei kamen, und der Verkehr war ebenfalls ruhig!!! Besten Falles begegneten wir alle 5 Min. einem Fahrzeug. Schlechtesten Falles dauerte es Stunden oder auch mal einen Tag.
Nach 380 km (kurz vor Esperance) checkten wir wieder in einen Carpark ein, da der Tag nur aus Autofahrt bestand und wir schon tod muede waren. Zwischenstand gesichteter Kängurus: Null.

Strassen


(a)Es gibt nur wenige Hauptstraßen, hauptsächlich an der Küste und ein paar wenige, die durchs Landesinnere fuehren. Die 2spurigen Haupstraßen „Highways“ sind so genannte „sealed Road’s“ – d.h. die Straße wird geteert und darauf kommt Splitt, der in den Teer eingewalzt wird. Bundes- oder Seitenstraßen sind 1-spurig, da müssen eben beide in den roten Sand ausweichen, denn ein Roadtrain und ein normaler PKW geht sich nicht ganz aus. Die meisten Straßen Australiens sind aber „Gravel Roads: Sandstraßen mit Waschbrettmuster im Boden, die nur mit Allrad-Fahrzeugen befahren werden sollten.



Endlos lang und leere Strassen

Rundreise 1 - Der Sueden West Australia WA


(a)Nach dem Frühstück ging’s los. Campervan abholen, Gepäck einladen, Essen und Wasser kaufen und bis wir bereit zur Abfahrt waren, war’s schon wieder 2 Uhr.
Unser Plan: erste Station Wave Rock, weiter über Kalgoorlie nach Esperance.
Voller Tatendrang ging’s raus aus Perth – „aufs Land“. Höchstgeschwindigkeit in West Australia (WA) beträgt 110 kmh. Nach einer halben Stunde Fahrt sahen wir endlich Felder und Schafweiden, blühende Wiesen und Farmen. Erster Stopp in York, dessen Hauptattraktion eine Hängebrücke für Fußgänger über den Fluss ist. Wow ..?!?. Weiter ging’s. Nach weiteren 2 Stunden Fahrt kamen wir in die so genannte „Twilight Zone“ die Dämmerung (Abend- u. Morgendämmerung), in der die Kängurus gerne die Straße überqueren. Also - langsamer fahren, aber Känguru sahen wir keines. Um 6 Uhr sahen wir zum ersten Mal einen wunderschönen Sonnenuntergang. Danach wurde es ungewöhnlich schnell finster. Nach den ersten 350 km Fahrt und überrascht von der frühen Dunkelheit suchten wir uns einen Carpark (Caravanpark) um dort Übernachten zu können. Zum Glück konnte uns der Wärter einen Heizstrahler zur Verfügung stellen, denn die Nachttemp. betrug 5°.

Fremantle

(a)Aber zuerst machten wir eine Tour durch Perth und natürlich haben wir Fremantle besucht – ein Vorort am Meer- klein und fein, total nett. Das erste Mal „Fish & Chips“ gegessen, einen kleinen Markt mit echten „Deutschen Würsteln und Sauerkraut“ (haben wir natürlich auch gekostet…naja…) und das Gefängnis besucht. Das Gefängnis wurde in den 90ern geschlossen und ist jetzt für Führungen (sogar manchmal mit Ex-Knackis) geöffnet. Wir hatten eine Night-Tour. Also streiften wir mit Taschenlampen durch die Gänge und kleinen Zellen, und dabei wurden uns Horrorgeschichten der Insassen erzählt …..




Das 1. mal Fish & Chips in Oz

Lange Pause

Sorry für die lange Pause in unserem Tagebuch, aber wir hatten sehr wenig Zeit für sehr viel Land. Und nein, keine Krokos haben uns gefressen, keine Red Back Spiders haben uns (fast) erwischt, und die Haie dürften gerade keine Saison haben……. Somit wuenschen wir euch viel Spass und „No worries“!

Montag, September 11, 2006

Die ersten Tage

(a) Nach einer 19 stündigen Reise von Bali über Singpore – schnell zum Shoppen – in Perth bei 10° angekommen. Für uns sonnenverwöhnten, mit Flip Flops und T-Shirts ausgerüsteten, aus dem warmen „Norden“ kommenden ist das ein Schock. Habe mir am nächsten Tag sofort eine Fliesjacke gekauft um dem Erfrierungstod zu entkommen. Tageshöchsttemp. 16°.


Wir wohnen in einem Backpacker Hostel, eine Art Jugendherberge für alle Altersklassen – die ältesten sind 85+ - mit großen Gemeinschaftsküchen, in denen man selbst kochen kann. So kann man viel Geld sparen, denn die Preise sind ähnlich wie bei uns.

Weiters sehen wir uns gerade nach einem kaufbaren, fahrbaren Untersatz um, das stellte sich als schwierig heraus, da 1. gerade Nebensaison und 2. die Westküste nicht die klassische Touristenroute ist. Haben trotzdem einen Campervan ins Auge gefasst um ihn bei einem urigen austr. Mechaniker – wir verstanden kein Wort, von dem was er uns sagte - überprüfen zu lassen. Nach einer Stunde, als der Besitzer des Vans gerade nicht in Sichtweite war, fing er an mit den Augen zu rollen, den Händen zu wacheln und schüttelte den Kopf, als hätte er einen epileptischen Anfall. Das verstanden wir auch ohne Worte – der Wagen war Schrott.
Da kein anderer Camper für uns brauchbar erschien, entschieden wir uns nach einer Woche der Suche für einen Leihcamper. Abholen – fahren, und wenn er eingeht, ein Anruf genügt und wir erhalten Ersatz. Können ihn einen Tag vor Abflug zurückgeben, und haben weiters keine Probleme mit dem Wiederverkauf. Die beste Lösung bei so kurzer Zeit für so viel Land.

Die Sprache: wir tun uns immer noch sehr schwer mit dem Australisch. Reden sehr schnell, kürzen alles ab und dann kommt noch der Slang dazu ……

Witzig find ich auch, dass hier die Papageien herumfliegen, wie bei uns die Tauben. Laut, frech und verspielt.

Morgen geht’s also los Richtung Süden, eine kleine Schleife und dann Richtung Norden nach Darwin. Von dort Flug nach Alice Springs – Uluru – Flug nach Cairns, weiter mit einem Campervan nach Sydney. So der Plan. Wie’s dann wirklich aussieht werden wir euch natürlich berichten………

Sonntag, September 10, 2006

Australischer Bund (Commonwealth of Australia)

Hauptstadt: Canberra
Groesse: 7.686.850 km²
AUS ist 92 mal so gross wie AUT
Einwohner: 20,3 Mio !!! kein Scherz, es sind nicht mehr
Hauptstadt: Canberra

Waehrung: austr. Dollar ( 1AUS $ = 0,6 €)

Donnerstag, September 07, 2006

Impressionen Bali




Reisfelder vor Palmen und Zimtbäumen -
dahinter die Vulcane










Junger und reifer Reis





Wein unter Palmen, das nützliche mit dem angenehmen verbinden
















Eva's neue Baby........










Anglerglück - ein sichtlich erfreuter Fischer presentiert Stolz seinen Fang - ein Hai















Wollte das Bild eigentlich löschen......

Leben in Bali


Als wir in Bali angekommen sind, sind wir mit den Rucksäcken die Strassen Kutas abgelaufen um ein gutes Hotelzimmer zu finden. Dabei bin ich einige Male in Opfergaben getappt, da ich sie einfach nicht gesehen habe. Ich wusste nicht, dass das üblich ist und entschuldigte mich hundertmal. Mittlerer weile weiß ich, dass überall vor jedem Eingang, mitten auf der Strasse, am Strand – egal wo man ist diese kleinen Geschenkkörbe stehen. Im Laufe des Tages werden sie dann platt gefahren od von Hunden und Katzen geplündert. Jeden Tag werden frische Bananenblätter gefaltet und geklammert um mit Blumen, Keksen, Reis und Räucherstäbchen gefüllt zu werden.


Ein's geht immer noch...



Essen in Bali
1 Euro = 11.100,-- Rupien
Wenn man günstig Essen will, dann kauft man sich einfach beim "BAKSO" Stand eine super gute Suppe. Kostenpunkt: 3.000,-- Rupien, auch zum mitnehmen - im Plastiksackerl!
Der kleine fahrbare Stand ist Standort unabhängig und kann somit alle Strassen abklappern.
Man kann sich Nudeln, Reis, gerösteten Zwiebel, Petersilie, Tofu, Fleischbällchen und Salat und natürlich Chili geben lassen. Wir haben es geliebt.
Super gut schmeckt auch noch gegrillte kl. Hühner Spieße und dann noch gebackene Früchte. Voll lecker.

Übrigens Arend war beim Frisör – sieht nicht einmal schlecht aus.
Kostenpunkt: 20.000,-- Rupien
Für alle Raucher: Marlboro Lights: 7.000,-- Rupien
Bier: Small Bingtang(heimischisches Bier - sehr gut): 7.000,-- Rupien, das grosse 12.000,-

Bedugul


(e) Man wird’s nicht glauben, aber Bali kann einem so richtig die Wetter- Zähne zeigen. Wir sind vom wohlig warmen Meer in die Berge gefahren. Genauer nach Bedugul. Eigentlich wollten wir einen Ausflug zu den Reisfeldern machen, mussten aber auf halber Strecke schon erkennen, dass es echt kalt in Bali werden kann. (Plastiksäcke als Sockenersatz zum wärmen der Füße)


Nach endlos langer Fahrt durch die Berge und auf der Suche nach einer Unterkunft fanden wir in Bedugul ein Hotel. Am Weg gab es zwar einige Hotels, die aber alle aufgrund finanzieller Schwierigkeiten geschlossen waren. Zum Auftauen ließen wir eine halbe Stunde die warme Dusche laufe. Wir standen wie zwei kleine frierende Kinder – hielten uns fest und bewegten uns lange nicht mehr aus dem dampfenden Bad.

Zurück zum Meer
Am nächsten Tag machten wir uns so schnell es ging auf den Weg um wieder ans Meer zu gelangen.
Dabei machten wir die Bekanntschaft von jungen Balinesen, die uns ein bisserl durch die blühenden Kaffeegärten führten und uns Kakao und Papaya Bäume zeigten.


Raetsel: Was ist das??


Am Nachmittag erreichten wir Lovina. Bekannt für Delphine.

(a) Die wir natürlich nicht gesehen haben.
Wir checkten bei einem deutschen Hotelbesitzer ein, der uns am Abend mit selbstgebackenem Brot überraschte. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie toll es ist, nach drei Monaten frisches Brot mit Knoblauch und Butter zu essen. Wir haben drei Tage später noch Knoblauch geschmeckt……

Aufloesung: Zimtnelken kurz nach der Ernte. Sie werden in der Sonne getrocknet (neben der Strasse) um dann das uns bekannte braun zu erhalten. Oben sind lauter Zimtbaeume zu sehen, die in Plantagen in den Bergen angebaut werden.

Amed

(e) Amed und alle übrigen Dörfer schmiegen sich in kleine Buchten, die abends voller traditioneller Fischerboote sind.
















Die Strände in dieser Gegend sind alle voller schwarzem feinem Vulkansand. Da der Vulkansand mit dem Meerwasser vermischt, ist dieser Sand sehr salzhaltig.

In mühsamen Abläufen wird das Salz durch Verdunsten entlang des Strandes gewonnen.

Am Morgen - 0600 - haben wir es tatsächlich geschafft einen Sonnenaufgang in Amed zu erleben.

Am Horizont waren hunderte Fischerboote zu sehen.

Action Motorradstern

(e) Küstenstrasse – meine Idee. Wer schon mal in Kroatien die Küste mit dem Auto abgefahren ist, der weiß, dass Küstenstraßen nicht einmal für den Beifahrer romantisch sind - und die ist harmlos gegen die hier. Wir sind stundenlang auf einer fast einspurigen Strasse rauf und runter gefahren, auf der einen Seite war steil abfallendes Gelände ins Meer und auf der anderen Seite ging’s felsig bergauf. Leitplanken gab’s nur bei den „wirklich“ gefährlichen Kurven. Touristen haben wir während der Fahrt keine gesehen – jetzt weiß ich auch warum.
Auf der Küstenstrasse war ich lange der Fahrer, bis – naja, bis ich beim Schalten auf die Erste nicht vom Gas gegangen bin und erleben durfte, was mit einem Moped geschieht, wenn man diesen Fehler macht (a Willi). Arend wurde als erster abgeworfen und ich kurz darauf. Eigentlich hab ich vorher auf der Strasse nicht wirklich viele Balinesen gesehen, aber nach unserem spektakulären Abstieg waren sicherlich 10 Balinesen da, die sehr, sehr hilfsbereit waren und uns auf die Beine halfen.

Passiert ist nicht viel, außer ein paar kleinen Schrammen. Wir haben wieder alles eingesammelt und zurechtgebogen, ich hab das Fahren für diesen Tag mit weichen Knien und einem schmerzenden Steißbein Arend überlassen und weiter ging’s.

(a) Leider musste ich das surfen in Bali wegen geprelltem Knie vergessen. Aber es geht ja nach OZ (Australien) wo man(n) angeblich fast ueberall surfen kann....

Bali Ausflug II

Padangbai und Candidasa

Wir beschlossen vom Norden in den Osten -> also gegen den Uhrzeigersinn die Insel zu erkunden. Erste Station war Padangbai und Candidasa.
Um etwas vom Land zu sehen, muss man durch die Hauptstadt Denpasar. Das heißt, wenn man hinausfindet, denn die Beschilderung ist erstens meistens hinter Bäumen versteckt. Im letzten Augenblick erhascht man noch einen Blick und das Wissen: Hey, da war wieder ein Schild! Die Info darauf geht natürlich in der Hitze der Moped Abgase verloren.
Und zweitens steht eine Ortschaft angeschrieben, dann heißt das nicht, dass sie weiterhin angeschrieben steht und man sich so orientieren kann. Beim nächsten Schild stehen wieder ganz andere Ortschaften.
Nach einigen Extra-Runden in der Hauptstadt waren wir nach ca. 2 Stunden in Padangbai, wo die Fähre nach Lombok ablegt. Danach ging’s nach Candidasa, wo wir übernachtet haben. Candidasa ist ein kleiner Ort, der ziemlich mit dem Rückgang im Tourismus kämpft. Viele Lokale und alle warten auf Kunden -der Alptraum eines jeden Gastronomen. Wenns hoch kommt, dann haben sich in jedes Lokal zwei Kunden verlaufen.

Ich kann euch die Dörfer nur so beschreiben, dass sie sehr verträumt sind und das totale Gegenteil von Kuta darstellen. Man kann seelenruhig am menschleeren Strand spazieren und den Fischern beim Netz-Auswerfen und Angeln zu sehen.

Amed
Nach einer erholsamen Nacht ging’s weiter Richtung Amed. Auf den Weg dort hin besichtigten wir einen Wasser Tempel in Ujung, der kein Wasser hatte, und einen anderen Wasser Tempel mit Wasser in Amlapura – genauer Tirtaganga (Tirta = heiliges Wasser) ganga (=Ganges in Indien). Mehr als der Wasser Tempel hat mich eine Reisernte beeindruckt, die wir auf den Weg dorthin erlebten. Es war wirklich fürchterlich heiß, aber am Reisfeld waren alle Arbeiter mit langer Hose und mind. Zwei langärmligen T-shirts unterwegs. Der Reis wurde abgeschnitten und dann auf Reisbrettern ausgeklopft – uns war schon beim Fotografieren am Feld sehr heiß. Eine Knochenarbeit.



Gezaehlte 26 Arbeiter helfen bei der Reisernte. Alles haendisch...

Bei uns wuerde das eine Maeher in 20 Minutern erledigen

Bali Ausflug I

Eine Insel zum Bleiben.

(e) Wir wohnen in Kuta, wo sich anscheinend alle Touristen treffen. Es ist in der Nähe des Flughafens und ist für uns einwenig wie klein Mallorca. Unzählige Bars, Restaurants, Souvenir-Shops und von überall dröhnt laute Musik, um auf sich aufmerksam zu machen. Vielleicht werden wir alt aber wir empfinden es einfach als zu laut..

Im Unterschied zu Vietnam od. Kambodscha (um 5.00 Uhr waren alle auf den Beinen) beginnt hier das Leben erst um 9.30 Uhr. Für Arend ist das super!

Da das nicht wirklich Bali sein kann, haben wir uns ein Moped genommen und sind einige Tage damit herum gegurkt. Aber bevor wir das Moped bekommen haben, musste noch eine Zeremonie abgehalten werden, da das Moped neue Reifen bekommen hatte. Wir hatten vereinbart, dass wir das Moped um 9.00 Uhr abholen. Um 9.00 Uhr saß unser Vermieter über seiner Morgen-Zeitung und erklärte uns, dass das Moped noch nicht fertig sei. Ok – wie lange - na eine Stunde – wegen Zeremonie -die Reifen muessten eingeweiht werden. Und gegen eine Zeremonie kommt nichts an. Gedauert hat es bis 12.00 Uhr und unser Moped war bei der Abfahrt mit allem möglichen Blumenschmuck behängt. In Österreich gibt’s eine Versicherung – hier gibt’s Zeremonien, damit man sich gegen Unglück absichert.

Donnerstag, August 17, 2006

Eva's Ergebnis

(a) Die Ergebnisse sind vor 15 min eingetroffen und negativ (das ist gut) befundet worden. Das heisst, die Reise kann weitergehen. Surfer, Sonne, Strand und viele (da muss ich zugeben) gut gebaute Surfertypen. PS: Ein paar nette Maedls sind ja auch drunter.

Bali

(a)Sommer, Sonne, Strand und viele Suferboys – und girls am Meer und endlich Urlaub vom Urlaub. Leider sitz ich schon seit 3 Tagen vorm Computer, und hole die Sachen auf, zu den wir den letzten 5 Wochen nicht gekommen sind. Homepage updaten, Blogger updaten - den schließlich wollen wir euch wissen lassen, wie’s uns geht - Kreditkartenabrechnungen vergleichen ….mühsam.
Den Surfkurs für Beginner haben wir uns nicht entgehen lassen. Eva hat nach ½ Std. mit geschwollener Lippe, weil ihr das Bord in den Mund geknallt ist, aufgegeben. Ich bin nach knapp 2 Std. völlig erschöpft vom Board gefallen.

Uebrigens sind wir wieder einmal rechtzeitig zum National Day am 17.08. gekommen. Leider werden heuer keine Feierlichkeiten stattfinden. Die Regierung will groessere Ansammlungen aufgrund der Anchlagsgefahr vermeiden.

Nur das Denkmal der 202 Bombenopfer von 2002 haben wir besucht, hauptsächlich Touristen, und fanden es erschütternd, wie schnell unschuldige Aufgrund fanatischer Ziele ihr Leben lassen müssen. Das 2. und letzte Bombenattentat fand vor nicht einmal 1 Jahr im Okt. 2005 statt. Seitdem ist der Tourismus am Boden und viele Geschäfte mussten Konkurs anmelden.
Noch heute sind die Auswirkungen spürbar – selbst in der Hochsaison bekommt man problemlos ein Zimmer, und Lokale sind meist leer….nur die Surfer lassen sich nicht abschrecken, und so beginnt der Tourismus sich wieder langsam zu erholen.


Fortsetzung folgt…………………..

Fakten Indonesien/Bali

Republik Indonesien

Hauptstadt: Jakarta
Groesse: 1.919.440 km² (Bali: 5620 Km²)
Einwohner: 211,8 Mio (Bali: 3,1 Mio)
Waehrung: Rupiah (1 Euro = ~11500 Rupiah)
Indonesien besteht aus mehr als 13600 Inseln

Singapur/Singapore

(e) Die Ankunft in Singapur ist für jeden Traveller ein Traum. Alles ist bis ins letzte durch organisiert. Alle wichtigen Infos in übersichtlichen Broschüren und freundliche Angestellte bei den Info Points schon am Flughafen. In Nu hatten wir Infos bezüglich U-Bahn Netz, Stadtplan, wo das Zentrum ist und wie wir dort am schnellsten, billigsten, bequemsten hinkommen.

Ankunft in Singapur am 9.8. nachmittags. Wieder das übliche Spiel. Hotelsuche. Wir hatten das große Glück gerade zum National Day und den dazu gehörigen Feierlichkeiten zurecht zu kommen (wieder einmal) und wurden schon am Flughafen gewarnt, dass, wenn wir ein Taxi ins Zentrum nehmen, es ewig dauern könnte. Na gut, dann rein in die U-Bahn.

Da standen sie wieder: Arend und Eva – die zwei Landeier. Keine Ahnung von der wirklichen Welt und von der feinen U-Bahn in Singapur. Ich glaub wir haben mindestens dreimal die U-Bahn verpasst, weil wir es einfach nicht gepackt haben.
Uns hat nicht so sehr die Sauberkeit beeindruckt, sondern eher die Architektur. Glänzende weiße Steinböden, Milchglas, indirekte Beleuchtungen, Niroster. Die Röhre der U-Bahn ist der kompletten Länge des Bahnsteiges mit Glas verkleidet und wenn die U kommt, hält sie immer an fix gekennzeichneten Plätzen. Dann öffnen sich zwei Türen. Einmal die U-Bahn Tür und dann die Bahnsteigtür der Verglasung.

So ging’s eigentlich weiter. Wir haben keine Ahnung wie reich Singapur ist, aber wenn eine Stadt soviel Geld in öffentliche Einrichtungen steckt, dann müssen wirklich verdammt viele Einnahmen in der Kasse liegen……



In der ganzen Stadt sind Skulpturen verteilt -
Kinder die ins Wasser springen









Auf mich wirkte die Stadt sehr inszeniert. Die Strassen, Häuser, Grünflächen haben wie in einem Film gewirkt. Alles ist sauber und ordentlich. Nichts steht oder wächst unkontrolliert.
Es gibt keine kaputten Mülleimer oder beschmierte Wände. Es gibt keine Zigaretten die herumliegen. Alle halten sich an die dort herrschenden Regeln. Wobei ich mich frage: Wie viel Raum hat man als Individuum in Singapur, wenn das Leben so stark reglementiert ist? Ich las einen Zeitungsartikel, in dem ein Junge von der Schule verwiesen wurde, weil sein Haarschnitt nicht dem Reglement entspricht. Ein 17 jähriger mit fransigem schulter-langem modischem Schnitt.






Ausrasten auf dem Dach der Esplenada Concert Hall







Der nächste Artikel hat mich ebenfalls ein bisschen ins Grübeln gebracht. Aufgrund des National Day gab es eine riesige Parade und einige Feuerwerke. Die Feuerwerke waren der Hit. Wir haben zwei erleben dürfen. Es handelte sich nicht um die Feuerwerke, die wir von der Sonnenwende kennen. Sondern um professionelle musikuntermalte perfekt organisierte (wie könnte es auch anders sein) Bilder, die in den Himmel gemalt wurden. Der Andrang war dementsprechend groß.
Da man das Feuerwerk an einem Platz abfeuerte, wo der Platz für die Zuschauer sehr begrenzt war, versuchte jeder irgendwie einen Platz zu ergattern. Am nächsten Tag titelten die Zeitungen: Autos widerrechtlich abgestellt! Leute klettern auf gesperrte Plätze! Organisatoren drohen mit Absage weiterer Aufführungen, aufgrund undisziplinierten Verhaltens.
In Österreich hätte man für einige Stunden Strassen oder Brücken gesperrt um genügend Platz für alle zu schaffen. Hier wir erwartet, dass man nach Hause geht, wenn man keinen Platz bekommt. Das Feuerwerk war wirklich ein Traum und erinnerte an die Silversterfeiern von Sydne.

Wir haben in Singapur natürlich den Stadtteil „Little India“ besucht und uns gleich wieder wie in Indien gefühlt. Aber wie muss es für einen Inder sein, wenn man nicht alles fallen lassen, spucken und hupen darf?







Das ist uebrigens der aelteste Mitarbeiter bei Burger king - Weltweit







(a) Alle sagen immer, dass Singapur die sauberste Stadt der Welt sei, Wien oder Krems finde ich sogar sauberer als hier. Der Eindruck der Sauberkeit entsteht natürlich in der frühen Datierung der Häuser und öffentlichen Anlagen, des weiteren in der Qualität der verarbeiteten Produkte. Die Gehsteige bestehen aus glasierten Fliesen, nicht aus Gussasphalt, die Straßen sind alle mit Flüsterasphalt geteert, die schwarzen Mamorblöcke im Park sind mit einer gummierten Schutzfolie überzogen. Auch sieht man keine Unregelmässigkeiten in der Bauweise, zb. sind alle Gehsteige gerade, keine Fliese ist schief oder steht heraus – wie Wasserflächen. Wie Eva schon sagte, alles perfekt.

Und das Shopping Erlebnis!!!!
Für jeden Platin – Card Besitzer ein Traum, für den Rest ein Erlebnis der besonderen Art. Ein Tower nach dem anderen und in jedem ein 5 stöckiges, modernes Einkaufszentrum mit den schönen und teuren Sachen. Selbst in den Gängen zwischen den Häusern nur Geschäfte und natürlich auch in der U-Bahn. Das Verwunderliche war aber, das alle Mall’s gut besucht waren, wobei wir uns fragten wo all’ diese Leute herkommen? Wir waren im „SlimTower“ –
ein 6 stöckiges EKZ voll nur mit Elektronikartikeln – meist Cameras und Computern - und ca 1/3 billiger als daheim. Wir waren 3 mal drinnen und 3 mal war er zu bersten voll.
Verhandlungsgespräch: (dauer ca.20 sec.)How much cost the Apple Power Book (Laptop)? Which one? The black one (das stärkste). Der Verkäufer tippt wie wild auf seinen Taschenrechner herum, quasselt was von very cheap und Tax back und zeigt uns die Summe mit 1000 € (bei Mediamarkt 1500€). Im gleichen Moment sagt er: very cheap price, why you don’t buy? Und drängt uns schon zum Kauf. Das ganze war mir dann doch zu „fast“.